Alles, was Sie wissen sollten bevor Sie installieren.
Ein detaillierter Blick darauf, wie DataFirefly Odoo Konnektor — Shopware ↔ Odoo funktioniert, warum wir es so gebaut haben und der Gedanke hinter den Funktionen oben.
Warum ein nativer XML-RPC-Konnektor?
Odoo bietet seit Version 8 nativ eine stabile XML-RPC-API, vollständig dokumentiert und ohne jegliche Installation auf der Odoo-Seite nutzbar. Anstatt eine kostenpflichtige Middleware, einen SaaS-Konnektor oder pro Aufruf abgerechnetes Zapier zu verwenden, spricht dieses Plugin XML-RPC direkt aus Shopware. Keine laufenden Kosten, keine externe Warteschlange, kein Datenleck. Der XML-RPC-Client ist in nativem PHP geschrieben (DOMDocument und SimpleXML), ohne jegliche Drittanbieter-Bibliothek.
Produktsynchronisation
Drei Zuordnungsstrategien zur Auswahl: per SKU (Shopware productNumber ↔ Odoo default_code, Standard), per Odoo-ID oder per Barcode (EAN). Einmal verknüpft, bleiben Produkte über eine persistente Zuordnungstabelle gepaart, auch wenn sich die SKU später ändert. Hash-basierte Änderungserkennung vermeidet unnötige Schreibvorgänge. Nach Odoo übertragene Produkte werden als product.template mit Kategorie, Preis, Beschreibung, Gewicht und Steuern angelegt.
Lagerbestand stets aktuell
Der Lagerbestand wird alle 15 Minuten in optimierten Stapeln aus Odoo gezogen. Das Plugin liest product.product-Varianten in Stapeln von 100 nach Template-ID, aggregiert qty_available oder free_qty (konfigurierbar) und schreibt das Ergebnis in einer einzigen DAL-Anfrage nach Shopware. Ideal für Shops, bei denen Odoo die Wahrheitsquelle für den physischen Bestand ist.
Bestellungen werden beim Checkout übertragen
Sobald eine Bestellung validiert ist (CheckoutOrderPlacedEvent), wird sie sofort in eine Odoo sale.order überführt: partner_id wird über die Kundenzuordnung aufgelöst (automatische Erstellung falls fehlend), order_line nutzt die Tuple-Syntax von Odoo, Versandkosten als zusätzliche Position, Steuern werden korrekt zugeordnet. Optionen: automatische Bestätigung (action_confirm), Rechnungserstellung (_create_invoices). Bei einem Odoo-Ausfall wird der Checkout nie blockiert — der Fehler wird protokolliert und die Bestellung später durch die geplante Aufgabe erneut übertragen.
Kunden und Adressen Odoo-treu
Kunden werden als res.partner mit Deduplizierung per E-Mail übertragen. Rechnungs- und Lieferadressen werden als Unterpartner angelegt (parent_id, type='invoice' oder 'delivery'), die Innergemeinschaftliche USt-IdNr. wird auf vat übernommen, und Land sowie Region werden per ISO-Code mit In-Memory-Cache aufgelöst.
Multi Sales Channel
Jeder Shopware Sales Channel kann auf eine andere Odoo-Instanz zeigen. Ideal, wenn Sie mehrere Marken in Shopware und mehrere Odoo-Datenbanken betreiben (z. B. B2C und B2B). Die Einstellungen werden vom globalen Channel geerbt oder pro Channel über das native Shopware-System überschrieben.
Dediziertes Admin-Modul
Ein neuer Bereich Df Odoo erscheint unter Einstellungen → Plugins mit vier Seiten: Dashboard (Zuordnungszähler, 24h-Aktivität, manuelle Synchronisation pro Entität), Einstellungen (vollständiges Formular mit One-Click-Verbindungstest), Logs (Filter nach Status, Typ, Richtung mit serverseitiger Paginierung) und Zuordnungen (Ansicht auf die Tabelle df_odoo_mapping).
Sicherheit und Konformität
Authentifizierung per Odoo-API-Schlüssel (sicherer als ein Passwort, da individuell widerrufbar und pro Benutzer einschränkbar). Keine Kundendaten passieren Dritte — der Austausch erfolgt direkt zwischen Ihrem Shopware und Ihrem Odoo über HTTPS. Operations-Payloads werden als JSON im Journal für Audit-Zwecke gespeichert und bei der Deinstallation gelöscht, sofern die Datenaufbewahrung nicht ausdrücklich aktiviert ist.
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