Comment faire du storytelling sur une fiche produit PrestaShop sans page builder
Conversion & UX

Storytelling auf einer PrestaShop-Produktseite ohne Page Builder

Auf einer Produktseite ist Storytelling keine Frage des Schreibstils. Es ist eine Frage der Reihenfolge: in welcher Abfolge Informationen zu präsentieren sind, damit ein Besucher, der weder Marke noch Produkt kennt, sich zum Kauf entscheidet. Die meisten PrestaShop-Produktseiten scheitern, weil sie mit den technischen Daten beginnen, also mit der Antwort auf eine Frage, die der Besucher noch nicht gestellt hat.

Der übliche Reflex besteht darin, einen Page Builder zu installieren. Hier steht, warum das das falsche Werkzeug ist und was stattdessen funktioniert.

Das Problem des Page Builders

Ein Page Builder löst ein Layoutproblem für eine Produktseite. Er schafft vier weitere, sobald man in Katalogdimensionen denkt.

  • Er skaliert nicht. Dreihundert Seiten von Hand zu bauen ist ein Projekt, keine Aufgabe. Und die dreihundertste wird der ersten nicht ähneln.
  • Er macht die Seite schwer. Builder laden eigenes CSS und JavaScript auf jeder Produktseite, auch auf solchen, die keinen einzigen Block nutzen. Die Kosten stehen direkt in den Core Web Vitals.
  • Er sperrt den Inhalt ein. Das Layout liegt im HTML der Beschreibung. Ein Theme- oder Builderwechsel zerlegt das Ganze, und eine Migration wird zur manuellen Nacharbeit.
  • Er erzeugt unstrukturierten Inhalt. Sie können nicht abfragen: „alle Produktseiten, deren Beleg-Block leer ist“, weil der Begriff Block in Ihren Daten nirgends existiert.

Die Struktur aus sechs Blöcken

Eine Produktseite, die konvertiert, folgt fast immer derselben Abfolge. Der Inhalt ändert sich, die Reihenfolge nicht.

  1. Das Versprechen. Ein Satz, der sagt, was das Produkt ermöglicht, nicht was es ist. Er steht direkt unter dem Titel, vor dem Preis, wenn Ihr Theme es zulässt.
  2. Das Problem. Zwei oder drei Zeilen, die die Lage des Kunden vor dem Kauf beschreiben. Dieser Block erzeugt Wiedererkennung: Der Besucher soll denken „genau mein Fall“.
  3. Der Beleg. Eine Zahl, ein echtes Anwendungsfoto, eine konkrete Kundenbewertung, ein Testergebnis. Ein einziges Element, aber ein belastbares.
  4. Das Detail. Technische Daten, Zusammensetzung, Maße. Hier, und nicht weiter oben.
  5. Der Einwand. Was den Kauf blockiert: Größe, Kompatibilität, Lieferzeit, Pflege. Ihn auf der Seite zu behandeln, verhindert einen Abbruch und ein Support-Ticket.
  6. Die Handlung. Eine Erinnerung an das Versprechen auf Höhe des Kaufbuttons, mit dem Vertrauenselement, das für dieses Produkt zählt.
Product Story — Storytelling-Blöcke für ProduktseitenProduktseiten, die eine Geschichte erzählen — ohne schweren Page Builder79,00

Nutzen vor Merkmal, konkret

Die Regel ist bekannt und schlecht angewandt. Drei Umschreibungsbeispiele.

  • „Akku 5000 mAh“ wird zu „Zwei volle Handyladungen, bevor er selbst an die Steckdose muss“.
  • „Wasserabweisende Ausrüstung“ wird zu „Feiner Regen perlt ab, Sie bleiben durch einen zwanzigminütigen Schauer trocken“.
  • „Mit 3 Bits geliefert“ wird zu „Die drei Bits decken die gängigsten Schrauben von Bausatzmöbeln ab“.

Beachten Sie: Das Merkmal verschwindet nicht. Es bleibt, in Block 4, für den vergleichenden Besucher. Es hört nur auf, der erste Kontakt zu sein.

Der Beleg, und was keiner ist

„Premiumqualität“ ist kein Beleg. „In 200 Waschzyklen ohne Farbverlust getestet“ ist einer. Das Kriterium ist einfach: Ein Beleg ist überprüfbar oder widerlegbar. Wenn Ihr Wettbewerber exakt denselben Satz über sein eigenes Produkt schreiben kann, ist es kein Beleg, sondern Füllmaterial.

Die vier Quellen, die funktionieren, in absteigender Wirksamkeit: die gemessene Zahl, das vom Kunden aufgenommene Anwendungsfoto, die mit Kontext zitierte Kundenbewertung, die Zertifizierung oder der Test durch Dritte.

Industrialisieren ohne zu vereinheitlichen

Der Punkt, der das Vorgehen über einen ganzen Katalog tragfähig macht: Die Blöcke 2, 5 und 6 sind innerhalb einer Sortimentslinie weitgehend gleich. Das Problem, das eine Bohrmaschine löst, ist bei allen Ihren Bohrmaschinen dasselbe. Die Einwände ebenfalls.

Sie können diese Blöcke also einmal je Kategorie schreiben und nur Versprechen, Beleg und Detail anpassen. Die Schreibzeit je Seite fällt von dreißig Minuten auf fünf, und die Konsistenz der Linie verbessert sich nebenbei.

Der SEO-Effekt, an zweiter Stelle

Eine in Blöcke gegliederte Seite erzeugt mechanisch einzigartigen, längeren und durch Überschriften gegliederten Inhalt. Diese drei Elemente dienen der Sichtbarkeit, doch das ist eine Folge, kein Ziel. Eine für die Maschine und nicht für den Leser geschriebene Seite erkennt man sofort, und sie konvertiert schlecht, unabhängig von ihrer Platzierung.

Ein technischer Punkt dennoch: Wenn Ihre Blöcke in Tabs oder Akkordeons eingeklappt sind, prüfen Sie, ob der Inhalt tatsächlich im initialen HTML steht und nicht erst beim Klick geladen wird. Im zweiten Fall wird er nicht indexiert.

In die Praxis kommen

Das Modul Product Story für PrestaShop bringt diese Blockstruktur ohne Page Builder: eigene Felder je Block im Produktdatensatz, wiederverwendbare Vorlagen je Kategorie, Ausgabe über das Theme und strukturiert gespeicherter Inhalt statt versenkt im HTML der Beschreibung.

Weiterlesen

Ähnliche Artikel