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Wartungsmodus & Coming-Soon-Seite — Komplette Anleitung

Wartungs-/Coming-Soon-Seite installieren und konfigurieren: Countdown, Testerzugang per IP und Token, Soft Launch nach Ländern, E-Mail-Erfassung und SEO-Einstellungen.

Aktualisiert Modulversion 1.0.0

Wartungsmodus & Coming-Soon-Seite (dfmaintenancepro) zeigt nicht autorisierten Besuchern eine gestaltete Warteseite — Countdown, E-Mail-Erfassung, Testerzugang per IP oder Token und Soft Launch nach Ländern — ohne jemals den nativen Wartungsmodus von PrestaShop zu aktivieren. Der Shop bleibt technisch online: Back-Office, Zahlungs-Webhooks und geplante Aufgaben laufen normal weiter.

Installation

  1. Öffnen Sie im Back-Office Module > Modul-Manager > Modul hochladen.
  2. Laden Sie das Archiv dfmaintenancepro.zip hoch und klicken Sie auf Installieren.
  3. Klicken Sie auf Konfigurieren, um das Modulpanel zu öffnen.

Die Installation erstellt die Tabelle dfmp_subscriber (erfasste E-Mails), registriert den versteckten Tab „Subscribers“ und generiert automatisch einen einzigartigen Zugangstoken. Es werden keine Overrides installiert: Das Modul stützt sich auf den einzigen Hook actionDispatcherBefore.

Das Modul ist nach der Installation standardmäßig deaktiviert: Konfigurieren Sie Ihre Seite in Ruhe, prüfen Sie die Vorschau und aktivieren Sie sie, wenn Sie bereit sind.

Informationspanel

Oben auf der Konfigurationsseite fasst ein Panel das Wesentliche zusammen:

  • Status — grünes „ACTIVE“-Badge, wenn die Seite Besuchern ausgeliefert wird, sonst neutrales Badge.
  • Tester-URL — der Link https://ihrshop.com/?dfmp_token=XXXX zum Teilen: Er setzt ein Zugangs-Cookie im Browser des Testers.
  • Token regenerieren — macht sofort alle bereits gewährten Zugangs-Cookies ungültig.
  • Vorschau — zeigt die Wartungsseite auch bei deaktiviertem Modul an (Parameter dfmp_preview).
  • Erfasste E-Mails — direkter Zugriff auf die Abonnentenliste mit Zähler.

Allgemeine Konfiguration

  • Wartungsseite aktivieren — der Hauptschalter. Einmal aktiviert, sehen alle nicht autorisierten Besucher die Warteseite.
  • Modus — „Coming Soon (Pre-Launch)“ oder „Wartung (vorübergehende Nichtverfügbarkeit)“. Dies ändert nur das auf der Seite angezeigte Badge; das SEO-Verhalten wird im Abschnitt SEO eingestellt.
  • Launch-Datum — Format JJJJ-MM-TT HH:MM, Server-Zeitzone. Speist den Countdown und den Retry-After-Header.
  • Countdown anzeigen — der Zähler Tage/Stunden/Minuten/Sekunden wird automatisch ausgeblendet, sobald das Datum erreicht ist.

Testzugang (IP & Token)

IP-Whitelist

Ein Eintrag pro Zeile (oder durch Kommas getrennt). Drei Formate werden akzeptiert:

  • Exakte IPv4- oder IPv6-Adressen: 82.64.12.7
  • CIDR-Bereiche: 192.168.1.0/24 oder 2001:db8::/32
  • IPv4-Wildcards: 192.168.1.*

Teilen Sie die im Informationspanel angezeigte URL. Beim Öffnen wird ein HMAC-SHA-256-signiertes Cookie für die konfigurierte Dauer (standardmäßig 72 Stunden) im Browser des Testers gesetzt: Danach surft er im echten Shop, als wäre nichts. Das Feld Laufzeit des Zugangs-Cookies steuert diese Gültigkeit.

Ein Link ist durchgesickert? Klicken Sie auf „Token regenerieren“: Der Token ändert sich und alle bereits gesetzten Cookies werden sofort ungültig.

Zahlungs-Webhooks

Die Option Modul-Frontcontroller erlauben (standardmäßig aktiviert) lässt alle fc=module-Anfragen durch: Zahlungs-IPNs und Callbacks (PayPal, Stripe usw.) werden nie blockiert, auch nicht mitten in der Wartung.

Im Back-Office angemeldete Mitarbeiter sehen immer den echten Shop, ganz ohne Konfiguration: Die Admin-Sitzung genügt.

Soft Launch nach Ländern

Dieser Modus macht aus der Warteseite ein Werkzeug für den schrittweisen Rollout:

  1. Aktivieren Sie Soft Launch.
  2. Tragen Sie die erlaubten ISO-3166-1-alpha-2-Ländercodes kommagetrennt ein: DE,AT,CH.
  3. Wählen Sie das Verhalten für ein unbestimmtes Land: Wartungsseite anzeigen (Standard, sicher) oder hereinlassen.

Die Ländererkennung folgt dieser Reihenfolge:

  1. CDN-Geolokalisierungs-Header: CF-IPCountry (Cloudflare), CloudFront-Viewer-Country (AWS), X-Vercel-IP-Country, X-Geoip-Country (nginx).
  2. GeoLite2-Datenbank von PrestaShop, wenn die Geolokalisierung unter International > Geolokalisierung konfiguriert ist.

Ohne CDN und ohne GeoLite2-Datenbank kann das Land nicht bestimmt werden: Alle Besucher folgen dann der Regel „unbekanntes Land“. Prüfen Sie Ihre Konfiguration, bevor Sie einen Soft Launch in Produktion aktivieren.

Inhalt & Design

  • Titel, Untertitel, Nachricht — Sprache für Sprache über die Flaggen übersetzbar; die Nachricht akzeptiert einfaches HTML.
  • Logo — absolute URL eines Bildes (PNG/SVG empfohlen). Leer, wird der Shopname als Text angezeigt.
  • Farben — Hintergrund, Akzent (Countdown, Button, Badge) und Text, über Farbwähler.
  • Soziale Netzwerke — Facebook, Instagram, X, LinkedIn, YouTube: Füllen Sie nur die aus, die angezeigt werden sollen, die SVG-Icons sind eingebettet.
  • Custom CSS — am Ende der Styles injiziert für Feinjustierungen.

Die generierte Seite ist zu 100 % eigenständig: CSS und JavaScript inline, keine Drittanbieter-Schriften oder -Skripte, null externe Anfragen. Sie respektiert prefers-reduced-motion und passt sich mobilen Geräten an.

Nutzen Sie den Button „Wartungsseite in der Vorschau anzeigen“ nach jeder Anpassung: Er funktioniert bei deaktiviertem Modul, Sie gestalten also risikofrei vor der Aktivierung.

E-Mail-Erfassung

  • Erfassung aktivieren — zeigt das Formular unter dem Countdown an.
  • Platzhalter, Button-Beschriftung, Erfolgsmeldung, DSGVO-Hinweis — alle pro Sprache übersetzbar.

Das Formular arbeitet per AJAX mit einem unsichtbaren Honeypot-Feld, das Bots neutralisiert. Jede Anmeldung erfasst E-Mail, Sprache, erkanntes Land, IP und Datum, mit Eindeutigkeit pro Adresse und pro Shop.

Abonnentenliste und CSV-Export

Öffnen Sie vom Informationspanel aus Erfasste E-Mails: Die Liste lässt sich pro Spalte filtern, sortieren, in Masse bereinigen und über den Button Export CSV als CSV exportieren — bereit für den Import in Ihr E-Mail-Tool am Launch-Tag.

SEO

  • HTTP-Status 503 (empfohlen) — signalisiert Google eine vorübergehende Nichtverfügbarkeit. Der Retry-After-Header wird aus der verbleibenden Zeit bis zum Launch-Datum berechnet (auf 7 Tage begrenzt); ohne zukünftiges Datum wird der Wert des Feldes Retry-After verwendet.
  • HTTP-Status 200 — für eine dauerhafte, indexierbare Coming-Soon-Seite.

In jedem Fall sendet die Seite ein noindex, nofollow-Tag und no-cache-Header: Ihr Katalog bleibt indexiert, die Warteseite nicht.

Technische Funktionsweise

Bei jeder Front-Anfrage prüft das Modul die Berechtigungen in dieser Reihenfolge und lässt beim ersten Treffer durch:

  1. Im Back-Office angemeldeter Mitarbeiter (Cookie psAdmin).
  2. Gültiger Parameter dfmp_token in der URL (setzt das Zugangs-Cookie).
  3. Noch gültiges signiertes Zugangs-Cookie.
  4. IP in der Whitelist vorhanden.
  5. Erlaubtes Land bei aktivem Soft Launch.

Andernfalls wird die Wartungsseite gerendert und die Ausführung stoppt vor dem Frontcontroller. Multishop: Konfiguration und Abonnentenliste gelten pro Shop.

Fehlerbehebung

  • Ich sehe weiterhin den Shop, obwohl das Modul aktiv ist — Sie sind wahrscheinlich im selben Browser im Back-Office angemeldet, oder ein Zugangs-Cookie ist noch gültig. Testen Sie im privaten Modus.
  • Ein Tester sieht trotz Token-Link die Wartungsseite — der Token wurde möglicherweise seit dem Versand des Links regeneriert; senden Sie die im Informationspanel angezeigte URL erneut.
  • Der Soft Launch blockiert alle — kein CDN-Header und keine GeoLite2-Datenbank verfügbar: Das Land ist unbestimmt und die Standardregel blockiert. Stellen Sie „Unbekanntes Land“ auf „Erlauben“ oder konfigurieren Sie die Geolokalisierung.
  • Der Countdown erscheint nicht — prüfen Sie, ob das Launch-Datum das Format JJJJ-MM-TT HH:MM verwendet und in der Zukunft liegt.
  • Deinstallation — entfernt die Abonnententabelle: Exportieren Sie vorher das CSV, wenn Sie die Adressen behalten möchten.
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