PS PrestaShop Anfänger

Geschlossener Shop für PrestaShop: vollständige Anleitung

DataFirefly Private Shop installieren und einrichten: Zugangsmodi, Anmeldeseite, Login mit Google, Facebook, Apple und Instagram, Kontofreigabe und Preise nur für Mitglieder.

Aktualisiert Modulversion 1.2.1

<p>DataFirefly Private Shop behält Ihren PrestaShop 8 und 9 Shop ganz oder teilweise den Kunden vor, die Sie freigegeben haben. Diese Anleitung behandelt Installation, die drei Zugangsmodi, die Gestaltung der privaten Seite, Social Login, die Bearbeitung der Anfragen und den Modus Preise nur für Mitglieder.</p>

<h2>Installation</h2>
<p>Gehen Sie im Backoffice zu Module > Modul-Manager > Modul hochladen und legen Sie die ZIP-Datei ab. Bei der Installation legt das Modul seine Tabellen an, fügt den Reiter Kunden > Zugangsanfragen hinzu und registriert die private Seite (eine URL der Form /module/dfprivateshop/private, bei aktiven suchmaschinenfreundlichen URLs umgeschrieben zu /privater-zugang/).</p>
<p>Öffnen Sie danach die Modulkonfiguration. Ein Banner am Seitenanfang zeigt den aktuellen Status, Ihre IP-Adresse und die bei den Social-Login-Anbietern einzutragende Weiterleitungs-URI und weist auf Hindernisse hin: fehlende cURL-Erweiterung, nicht beschreibbarer Ordner img/dfprivateshop, installiertes Seiten-Cache-Modul.</p>
<div class=“df-callout note“><p>Das Modul wird deaktiviert ausgeliefert. An Ihrem Shop ändert sich nichts, bis Sie im Reiter Zugang einen Modus wählen.</p></div>

<h2>Einen Zugangsmodus wählen</h2>
<h3>Der gesamte Shop ist privat</h3>
<p>Jede Seite verlangt ein Konto. Erreichbar bleiben: die Anmeldeseite des Moduls, die Kontaktseite, wenn Sie sie erlauben, die als öffentlich gelisteten CMS-Seiten, die Seite zum Zurücksetzen des Passworts und die Controller der Zahlungsmodule. Das ist der Modus für einen Großhändler, einen Club oder einen Shop im Aufbau.</p>
<h3>Nur ausgewählte Bereiche sind privat</h3>
<p>Sie bestimmen Kategorien (ihre Unterkategorien folgen automatisch), Produkte per ID, Marken, Lieferanten, CMS-Seiten, die Startseite und URL-Muster mit dem Zeichen <code>*</code>. Die betroffenen Produkte verschwinden auch aus Listen, Suche, Autovervollständigung, Facettenfiltern und den Produktblöcken anderer Module, damit weder Name noch Bild oder Preis durchscheint.</p>
<h3>Preise nur für Mitglieder</h3>
<p>Ein eigener Schalter, nutzbar bei deaktiviertem Shopmodus oder zusammen mit den ausgewählten Bereichen. Der Katalog bleibt öffentlich und indexierbar, aber Besucher ohne Zugang sehen weder Preise noch die Warenkorb-Schaltfläche, noch Preisfilter und Preissortierung. Das Modul aktiviert den nativen Katalogmodus von PrestaShop nur für die laufende Anfrage und schreibt nichts in die Datenbank.</p>

<h2>Wer Zugang hat</h2>
<ul>
<li><strong>Angemeldete, aktive Kunden.</strong> Bei aktivierter Gruppenbeschränkung kommen nur Konten der gewählten Gruppen hinein; die übrigen sehen die Meldung über verweigerten Zugang.</li>
<li><strong>Einladungscodes.</strong> Ein Code pro Zeile, mit einer Gültigkeit in Tagen. Wird ein Code aus der Liste entfernt, ist er sofort ungültig, auch für alle, die ihn bereits eingegeben haben.</li>
<li><strong>IP-Adressen auf der Whitelist.</strong> Eine IP oder ein CIDR-Bereich pro Zeile, IPv4 und IPv6. Praktisch für ein Büro, einen Dienstleister oder einen Testrechner.</li>
<li><strong>Suchmaschinen-Bots</strong>, wenn Sie die Option aktivieren. Googlebot, Bingbot, Applebot und DuckDuckBot werden per Reverse- und anschließend Forward-DNS geprüft: Ein gefälschter User-Agent kommt nicht durch.</li>
</ul>

<h2>Die private Seite gestalten</h2>
<p>Der Reiter Design steuert das Aussehen. Zwei Layouts: Vollbild, mit der Formularkarte links, mittig oder rechts vom Medium, oder geteilt, mit dem Medium auf der einen und dem Formular auf der anderen Seite, Breite zwischen 35 und 70 Prozent einstellbar.</p>
<p>Der Hintergrund akzeptiert ein Bild, eine Diashow aus zwei oder drei Bildern mit langsamem Zoom, ein Video oder ein Video und ein Bild. Für Video: eine hochgeladene MP4- oder WebM-Datei (stumme Schleife von 10 bis 30 Sekunden, unter 8 MB empfohlen), eine YouTube-URL im erweiterten Datenschutzmodus oder eine Vimeo-URL. Für Smartphones lässt sich ein eigenes Bild hinterlegen, und das Medium kann dort ein Banner über dem Formular, ein Hintergrund oder ausgeblendet sein.</p>
<p>Die Dateien liegen in <code>img/dfprivateshop/</code>, außerhalb des Modulordners, und überstehen damit Updates. Stellen Sie danach Überlagerung, Akzentfarbe, Eckenradius, Kartenstil (hell, dunkel oder Milchglas), Logo und Sprachumschalter ein. Die Schaltfläche Vorschau im Banner zeigt die Seite so, wie Besucher sie sehen, ohne den Shop zu schließen.</p>
<div class=“df-callout tip“><p>Das Video lädt standardmäßig nicht auf Smartphones und auch nicht, wenn der Besucher den Datensparmodus aktiviert oder reduzierte Bewegung eingestellt hat. Hinterlegen Sie deshalb immer auch ein Bild: Es dient zugleich als Vorschaubild während des Ladens.</p></div>

<h2>Zugangsanfragen und Kontofreigabe</h2>
<p>Im Reiter Registrierung legen Sie fest, ob der Anfrage-Reiter auf der privaten Seite erscheint, welche Felder angeboten werden (Firma, Firmen-ID oder USt-IdNr., Geburtsdatum, Nachricht, Newsletter, Partnerangebote) und welche Pflicht sind. Ein DSGVO-Kontrollkästchen kann auf eine CMS-Seite verweisen; das Datum der Zustimmung wird mit der Anfrage gespeichert.</p>
<p>Bei manueller Freigabe erzeugt jede Registrierung ein inaktives Konto und eine Zeile unter Kunden > Zugangsanfragen. Dort filtern Sie nach Status, Herkunft oder Firma und geben frei oder lehnen ab, einzeln oder als Stapel. Der Kunde erhält die passende E-Mail in seiner Sprache. Adressen der von Ihnen gelisteten Domains können automatisch freigegeben werden, und Ihr Team kann bei jeder neuen Anfrage benachrichtigt werden.</p>
<p>Die Kundenseite zeigt die Anfrage und die verknüpften Social-Konten. Einen Kunden dort zu aktivieren gilt als Freigabe: Der Status der Anfrage folgt und die E-Mail geht raus.</p>

<h2>Login mit Google, Facebook, Apple und Instagram</h2>
<p>Jeder Anbieter wird im Reiter Social Login einzeln aktiviert. Kopieren Sie die im Banner angezeigte Weiterleitungs-URI: Sie muss genau so beim Anbieter eingetragen werden.</p>
<ul>
<li><strong>Google</strong>: In der Google Cloud Console eine OAuth-Client-ID vom Typ Webanwendung anlegen, dann Client-ID und Secret übernehmen.</li>
<li><strong>Facebook</strong>: In Meta for Developers eine App anlegen, das Produkt Facebook Login hinzufügen, dann App-ID und Secret übernehmen.</li>
<li><strong>Apple</strong>: Im Apple-Entwicklerkonto eine Services ID und danach einen Sign in with Apple Key erstellen. Sie benötigen die Services ID, die Team ID, die Key ID und den vollständigen Inhalt der .p8-Datei, inklusive der Zeilen BEGIN und END.</li>
<li><strong>Instagram</strong>: Instagram Business Login authentifiziert nur professionelle Konten und liefert nie eine E-Mail-Adresse. Der Kunde trägt sie nach der Anmeldung in ein kurzes Formular ein.</li>
</ul>
<p>Gehört die zurückgelieferte E-Mail-Adresse bereits zu einem Kundenkonto, fragt das Modul einmal das Passwort dieses Kontos ab, bevor es beide verknüpft, sofern Sie nicht das automatische Verknüpfen vom Anbieter bestätigter Adressen gewählt haben. Die Schaltflächen lassen sich auch auf der nativen Anmeldeseite des Themes anzeigen.</p>
<div class=“df-callout warn“><p>Social Login benötigt die PHP-Erweiterung cURL und eine Weiterleitungs-URI über HTTPS. Das Konfigurationsbanner weist auf ein fehlendes cURL und den Status der suchmaschinenfreundlichen URLs hin.</p></div>

<h2>Seiten-Cache</h2>
<p>Seiten, die für einen Besucher mit Zugang erzeugt werden, gehen mit Headern raus, die das Caching untersagen, auch für LiteSpeed, Varnish und CDNs. Nutzen Sie ein Seiten-Cache-Modul, deaktivieren Sie in dessen Einstellungen den Cache für angemeldete Kunden: Sonst erhält ein Mitglied womöglich die anonyme Version einer Seite, ohne die reservierten Produkte oder Preise. Der Smarty-Cache wird bei jedem Speichern der Moduleinstellungen geleert.</p>

<h2>Fehlerbehebung</h2>
<ul>
<li><strong>Sie kommen nicht mehr in Ihren eigenen Shop</strong>: Tragen Sie Ihre im Konfigurationsbanner angezeigte IP-Adresse in die Whitelist ein.</li>
<li><strong>Die Schaltfläche eines Anbieters erscheint nicht</strong>: Er ist aktiviert, aber seine Zugangsdaten sind unvollständig. Das Konfigurationsbanner weist darauf hin.</li>
<li><strong>Ein Social Login liefert einen Fehler</strong>: Prüfen Sie, ob die beim Anbieter eingetragene Weiterleitungs-URI exakt der im Banner entspricht, inklusive Protokoll und Subdomain.</li>
<li><strong>Preise bleiben sichtbar</strong>: Prüfen Sie, ob der Besucher über die IP-Whitelist oder einen Einladungscode Zugang hat, und leeren Sie den Seiten-Cache.</li>
<li><strong>Ein privates Produkt erscheint weiterhin in einem Block</strong>: Das verwendete Theme vergibt vermutlich nicht die erwartete Klasse product-miniature. Nennen Sie uns den Namen des Themes.</li>
</ul>

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